

Für die Saison 2010 sind folgende Touren geplant:
Ausgebucht! 1. K-2 Snow-Lake Treck
Im August/September plane ich eine Poniertour von Shimshal über den Lupke-La und Snow-Lake nach Nagar und Hunza.
2. Trekking rund um den Masherbrum und über den Gondokhoro-La nach Hushe.
3. Trekking an der Nanga-Parbat Nordseite und in Hunza-Gojal.
4. Gleitschirmtrekking am Nanga-Parbat in Hunza und in Gojal im Oktober.
Sondertour 5. "Die beiden Seiten des Nanga-Parbat"
Zusammen mit dem Reiseveranstalter Hauser-Exkursionen und dem Alpin-Magazin führe ich
im Juli/August eine Sondertour zum Nanga-Parbat. Die Tour führt an die Süd- und Nordwand
des 8125m hohen "Deutschen Schicksalsberg". Wir werden die wichtigsten Basecamps und
historischen Plätze an der Rupal- und Raikhot-Flanke besuchen und dabei viel erfahren
über K.M.Herrligkoffer und seine Expeditionen.
(Die Touren 1, 2, 3, 5 werden zusammen mit dem Reiseveranstalter Hauser-Exkursionen München organisiert)
www.hauser-exkursionen.de




K-2 Snow-Lake Treck
18 tägiges anspruchvolles Trekking von Shimshal über den Lupke-La (5600m) und Hispar-La (5150m) nach Hunza/Karimabad
Eine echte Pioniertour erwartet Sie. Unberührte Bergwelt, neue Wege entdecken. Nur ganz wenigen war es bisher gegönnt über den Lupke-La in das gigantische Gletscherbecken des Snow-Lake zu trekken. Nur für geübte Trekker die schon Erfahrung haben mit unwegsamen Gelände. Trittsicherheit steht bei dieser Tour an erster Stelle. Dafür erwartet Sie eine unberührte Bergwelt. Traumhaft schöne Camps wo die Natur noch stimmt. Denn östlich von Shuwert/Shimshal war bisher noch kein kommerzielles Trekking möglich. Ganz im Sinne meiner Shimshal-Muztagh Tour 2006 (siehe unter http://www.beek-pakistan.de/shimshal_baltoro_askole.html) möchte ich mit einer kleinen Gruppe von maximal 8-10 Teilnehmern den Karakorum auf einer neuen Route durchwandern. Vorraussetzung für diese Tour ist absoluter Teamgeist und Flexibilität, die einzelnen Tagesetappen können sich je nach Verhältnissen ändern, dies muss bei einer Pioniertour in Kauf genommen werden.
Eine abenteuerliche und spektakuläre Fahrt mit Jeeps durch das Shimshal-Tal bringt Sie nach Shimshal, dem Startpunkt Ihres Trekkings. Zuerst wandern Sie nach Shuwert zu den Hochalmen der Shimshal-bauern. Von dort beginnt “Neuland”. Das gewaltige Braldu-Tal führt hinauf zum Lupke-La. Der Pass führt hinüber auf den Snow-Lake, ein gigantisches Gletscherbecken umrahmt von 7000m hohen Gipfeln. Der Lupke-La bietet bei gutem Wetter einen spektakulären Ausblick auf die Berge des Baltoro und K-2. Über Biafo- und Hispar-Gletscher gelangen Sie schließlich nach Nagar und Karimabad im Hunzatal. Mit dabei sind selbstverständlich Alif Khan als Bergführer, Qurban als Koch und Ghulam Shah oder Ejaz Ali Khan als Guide aus Gulmit und Shimshal Hunza (siehe Bilder oben)
Auf der unten stehenden Karte sehen Sie die Tour von 2006 als rote Linie und die geplante Tour 2010 als gelbe Linie.
"Die beiden Seiten des Nanga-Parbat"
Sondertour
In Pakistan gibt es die größte Ansammlung von über 7.000 m hohen Bergen. Fünf Gipfel sind sogar über 8.000 m hoch, einer davon ist der Nanga Parbat (8.125 m). Für zahlreiche Bergsteiger, u.a. Hermann Buhl, Alfred Drexel, Willo Welzenbach und Reinhold Messner stellte dieser Berg eine der größten Herausforderungen dar.
Mit dieser Sonderreise bieten wir geübten Wanderern die Möglichkeit, den Nanga Parbat und seine großartige Berg- und Gletscherwelt sowohl von Süden als auch von Norden kennenzulernen.
Von Islamabad aus fahren Sie durch das Industal auf dem Karakorum-Highway in den hohen Norden Pakistans und besuchen die Bergdörfer im Hunzatal. Es folgt eine abenteuerliche, doch spektakuläre Fahrt durch das Astore-Tal nach Tarshing. Im Rupal-Tal können Sie einen technisch einfachen Vorgipfel auf dem Rupal-Kamm (4.300 m bis 5.100 m) besteigen. Sie befinden sich direkt gegenüber der Südwand des Nanga Parbat und haben einen herrlichen Ausblick auf den gewaltigen Achttausender.
Nächstes Ziel ist die Nordseite des Nanga Parbat. Mit Jeeps geht es bis Tato, dem Ausgangspunkt des 3-tägigen Trekkings, und zu Fuß hinauf zur Märchenwiese (3.250 m). Diese schöne Hochalm liegt direkt unterhalb der Nordwand des Eisriesen. Ihre Wanderung führt Sie entlang dem Raikhot-Gletscher zum Basislager der Expedition von 1934. Sie unternehmen eine weitere Bergtour auf den Jiliper-Kamm, von dem sich ein weit reichender Blick auf den langen Gletscher, den mächtigen Achttausender sowie auf zahlreiche Eisberge rundum bietet. Erfüllt von Ihrem Reiseerlebnis kehren Sie aus der schroffen Berg- und Gletscherwelt Nordpakistans durch das Industal nach Rawalpindi zurück.
Geplanter Programmablauf
(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)
Tag 1: Anreise
Flug mit Emirates von Frankfurt via Dubai nach Islamabad.
Tag 2: Islamabad
Ankunft morgens und kurzer Transfer zu unserem Gästehaus in Islamabad. Übernachtung im Gästehaus;
Tag 3: Fahrt nach Chilas
Frühmorgens fahren wir mit unserem Kleinbus in Richtung Norden. Durch den Punjab gelangen wir nach Kohistan und erreichen dort den Indus. Nach etwa 9 Stunden Fahrzeit treffen wir in Chilas ein. Übernachtung in einem Hotel
Tag 4: Gilgit
Wir erreichen Gilgit, die Distrikthauptstadt der nördlichen Gebiete Pakistans (Northern Areas), und beziehen unsere Zimmer für 2 Nächte. Fahrzeit 2 - 3 Std.; Hotel;
Tag 5: Karimabad
Mit unserem Kleinbus fahren wir etwa 3 Stunden über den Karakorum Highway ins legendäre Hunza-Tal. Vorbei am 7.788 m hohen Rakaposhi erreichen wir Karimabad, die größte Ortschaft im Hunzaland. Wir besuchen Baltit, den vor mehr als 700 Jahren erbauten Palast der Könige von Hunza. Von hier aus regierte der letzte Mir das freie, autonome Fürstentum bis in die 60er Jahre. Die Bezeichnung "Mir" etablierte sich erst während der britischen Herrschaft in Gilgit; früher hieß der König der Hunzukutz Thum. Die Hunza sind Ismaeliten, Karim Aga Khan ist ihr geistiges Oberhaupt. Ihm verdankt der Hauptort des Hunzalandes, Karimabad, seinen Namen. 1981 rief Karim Aga Khan ein umfangreiches Hilfsprogramm ins Leben, durch das Verbesserungsmaßnahmen, wie die Instandsetzung von Verbindungswegen und alten Bewässerungskanälen gefördert werden. Es entstanden auch Organisationen zur Verbesserung der Schulausbildung, der Gesundheitsvorsorge und zur Unterstützung von Frauen. Die Hunza beteiligen sich sehr zahlreich an verschiedenen Projekten. Immer mehr Mädchen können nun auch in die Schule gehen, Frauen ihre Interessen in der Öffentlichkeit vertreten und Männer eine berufliche Ausbildung erlangen. Burushaski, die Sprache der Hunza, ist mit keiner anderen Sprache der Welt verwandt, weist jedoch Ähnlichkeiten mit dem Baskischen auf. Viele indogermanische Sitten sind bis heute erhalten geblieben und haben noch immer ihren festen Platz in der Glaubenswelt der Hunzukutz, trotz deren Bekehrung zum Islam. Bekannt sind die Hunza als geschickte Bergbauern: Da es wenig fruchtbaren Boden gibt, werden selbst die kleinsten Flecken Erde für den Anbau von Getreide und Obstbäumen genutzt und bewässert. Kilometerlange Kanäle leiten das Schmelzwasser von der Gletscherzunge zu den einzelnen, kunstvoll angelegten Terrassenfeldern und Gehöften. Getreide und Dörrobst (vor allem die vitaminreiche Aprikose) sind wichtige Nahrungsreserven für die Wintermonate. Übernachtung in einem Hotel in Karimabad. Fahrzeit ca. 3 Std.; Hotel;
Tag 6: Gilgit
Wir fahren zurück nach Gilgit. Nun heißt es, uns auf das Nanga Parbat-Trekking vorzubereiten. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Fahrzeit ca. 3 Std.; Übernachtung im Hotel;
Tag 7: Tarshing
Auf einer abenteuerlichen Piste fahren wir mit dem Geländewagen durch die enge Astore-Schlucht in ca. 8 Stunden hinauf bis Tarshing (2.900 m). Wir übernachten im Tarshing Camp, unterhalb der Ostflanke des Nanga Parbat, die zum Greifen nahe scheint. Fahrzeit ca. 8 Std.; Übernachtung im Zelt;
Tag 8: Rupal-Tal
Am frühen Morgen wird das Gepäck auf Träger und Tragtiere verteilt. Ein schmaler, ausgetretener Pfad führt über den Chhungpar-Gletscher und weiter ins Rupal-Tal. Nach einer ca. 6-stündigen Wanderung gelangen wir zu einer malerisch gelegenen Hochalm in 3.450 m Höhe. Das Camp "Biji" oder auch Herrligkoffer-Camp - benannt nach dem berühmten Münchner Arzt und Expeditionsleiter - liegt direkt unterhalb des mächtigen Südostpfeilers des Nanga Parbat, eine der schwierigsten und anspruchvollsten Routen auf diesen Berg. Ein Zeltplatz wie im Bilderbuch!
Gehzeit 6 - 7 Std.; Aufstieg 550m;
Tag 9: Latobo
Über den Bazhin-Gletscher geht es weiter ins Tap-Basislager auf der herrlichen Tap-Alm, von wo 1970 die Expeditionsmannschaft - darunter auch Reinhold Messner und sein Bruder Günter - den von Herrligkoffer aufgezeigten Weg entlang der gewaltigen Südwand des Nanga Parbat durchstieg. Die direkte Südwand - die Rupalwand - mit ihren 4.500 m Fels und Eis gilt als die höchste Steilwand der Erde. In "Latobo" (3.450 m), im Basislager an der Südwestflanke, richten wir uns für die Nacht ein. Gehzeit 3 - 4 Std.; Übernachtung im Zelt;
Tag 10: Latobo
Dieser Tag gilt als Rast- und Akklimatisationstag. Sie können kleine Wanderungen unternehmen, lesen oder einfach die "Seele baumeln lassen". Übernachtung im Zelt; (FMA)
Tag 11: Rupal-Kamm
Heute heißt es, sehr früh aufzustehen. Eine leichte Hochgebirgstour führt hinauf zu einem Vorgrat des Rupal Peaks, der sich von 4.300 m bis auf 5.100 m Höhe hinaufzieht. Dieser Grat befindet sich genau gegenüber der gewaltigen Rupalflanke des Nanga Parbat. Der Rupal Peak selbst ist ein ernsthafter Gipfel und nur relativ schwierig mit einem Zwischenlager zu ersteigen. Wir begnügen uns darum mit diesem vorgelagerten Grat, der problemlos in einer Tagestour zu erreichen ist. Von dort bietet sich eine der spektakulärsten Aussichten auf das Nanga Parbat-Massiv mit seiner höchsten Fels- und Eiswand. Gehzeit 7 - 8 Std.; Aufstieg 700m; Abstieg 700m; Übernachtung im Zelt;
Tag 12: Tarshing
Nach dem Frühstück werden die Zelte verpackt. In einer gemütlichen Wanderung geht es zurück nach Tarshing. Gehzeit ca. 6 Std.; Abstieg 550m; Übernachtung im Zelt;
Tag 13: Märchenwiese
Früh am Morgen Fahrt über Astore und Bunji hinab ins Indus-Tal nach Jaglot, wo wir ein einfaches Mittagessen zu uns nehmen werden. Am Nachmittag führt die Route hinunter zu der ca. 1 Stunde entfernten Raikot-Brücke. Dort müssen die Jeeps gewechselt werden, bevor es hinauf nach Tato (2.630 m) geht - wenn die Straße problemlos zu befahren ist. Dann starten wir zu einer 4-stündigen Wanderung zur legendären "Märchenwiese", jener grünen, mit Blumen übersäten Hochalm (3.250 m) unterhalb der gewaltigen Nordwand des Nanga Parbat. Übernachtung im Camp Raikot-Sarai. Gehzeit ca. 4 Std.;
Tag 14 - 16: Wanderung am Nanga Parbat
Auf den Spuren Hermann Buhls! Drei Tage haben wir Zeit, um verschiedene Exkursionen zu unternehmen. Einmal steht eine Wanderung zum Basislager der Expedition von 1937 - während der Alfred Drexel unter tragischen Umständen verstarb - auf dem Programm. Eine Bergtour auf den Jilliper-Pass ist ebenfalls möglich. Übernachtung im Zelt;
Tag 17: Besham
Nach dem Frühstück beginnt unsere Wanderung zurück nach Tato. Anschließend fahren wir im Jeep hinunter zur Raikhot-Brücke und weiter mit dem Bus in gut 6 Stunden durch das Industal hinab nach Besham. Übernachtung im Hotel;
Tag 18: Islamabad
Rückfahrt nach Islamabad. Übernachtung im Gästehaus.
Tag 19: Rückflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug mit der Linienmaschine.
Termin und Preis
Reisedauer: 19 Tage
Mindestteilnehmerzahl: 10 Höchstteilnehmerzahl: 15
Termine: 18.07.2010 - 05.08.2010
Preis: 2.990,00€
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag 300,00€
Wenn Sie weitere Informationen zu den angegebenen Touren wünschen
dann schreiben Sie mir bitte eine Mail oder rufen Sie mich an. (siehe unter Kontakte)

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